Michael Friedrich
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Interview mit:

Michael Friedrich

http://www.mifrie.de
Wer sind Sie und was machen Sie?

Ich bin knapp 35, habe gerade meinen Rentenbescheid in der Hand und bin entzückt ob der üppigen Regelaltersrente (Wer denkt sich eigentlich sollte Wörter aus?), die mich spätestens 2042 erwartet.
In meiner Freizeit bin ich gern bei meiner Familie, treibe mich in der lokalen Beachvolleyball-Szene herum und betreibe ein paar Website-Projekte wie http://training.hamburg-beach.de
Beruflich arbeite ich seit fast zehn Jahren im Verlag, von der IT über Anzeigenbereich, Controlling, Vertrieb bis zum Online- und Direktmarketing bin ich mir für nichts zu schade.
Was ist Ihre schlechteste Charaktereigenschaft?
Meine hohen Ansprüche an mich selbst immer und überall auch auf andere zu übertragen.
Wo würden Sie gern leben?
Im Hier und Jetzt. Und später vielleicht einmal an einem kleinen See in meiner Mecklenburgischen Heimat.
Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?
Nein. Es gibt sehr häufig Momente, in denen ich mich hinterfrage, in denen ich auch zu anderen Menschen schaue und sie für diesen oder jenen Aspekt ihres Lebens bewundere. Letztlich kann man aber immer nur einen Weg gehen, weshalb ich zu den meisten meiner Entscheidungen stehe, ohne eine spätere Kurskorrektur auszuschließen.
In welcher Fernsehsendung wären Sie gerne einmal Gast?
Ich wäre gern einmal Kandidat in "Schlag den Raab". Aber bitte ohne die Telefonabstimmung vorweg.
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis?
Ich erinnere mich an einen Katastrophen-Termin 2001 mit unserem Vorstand und der IT-Chefin in Mailand, bei dem ich ein neues Informationssystem vor dem versammelten Vorstand eines Joint-Venture-Partners präsentieren sollte. Ich hatte die Verbindung vorher telefonisch mit einem Mitarbeiter vor Ort gecheckt, konnte aber aus Sicherheitsgründen nicht den kompletten Login mit ihm durchgehen. Die Verbindung schlug fehl, ich musste mir mit ein paar (glücklicherweise vorher erstellten) Powerpoint-Charts behelfen und versuchte im Anschluss krampfhaft im Nebenraum, noch eine Verbindung zum Live-System herzustellen. Alles umsonst. Den beabsichtigten Auftrag haben wir trotzdem bekommen...
Was bringt die Zukunft?
Die Bewegung weg vom Großen Ganzen in immer kleinteiligere Welten nimmt weiter Fahrt auf, in allen Bereichen des Lebens. Beispiele aus meiner Umwelt sind Vertrieb, Marketing, Mediennutzung, Freizeit. Parallel könnte es zu einer Gegenbewegungen kommen, die krampfhaft versucht, die Deutsche Post, die traditionellen Medien und insbesondere das Wort zum Sonntag zu retten. Erst gestern las ich, dass "Der 7. Sinn" wieder eingeführt werden soll.
Wie sieht Ihr perfektes Wochenende aus?
Das hat sich im Laufe der letzten Jahre sehr gewandelt. Noch vor kurzem hätte ich diese Frage mit "48 Stunden Beachvolleyball spielen" beantwortet. Heute ist mir wichtig, dass ich die wenige Zeit mit meiner Familie nutzen und möglichst viel mit meiner Frau und meinem Sohn erleben kann.
Was war Ihre schlimmste Sünde?
Ich bin Atheist. Was ist denn eine Sünde?
Hatten Sie schon einmal ein Blind Date?
Ja, auf dem so genannten "Kantinenstrich".
In welchem Geschäft würden Sie Ihre Kreditkarte bis auf das Maximum ausreizen?
Meine Kreditkarte würde ich nie bis aufs Maximum ausreizen.
Was wollten Sie schon immer mal gern gefragt werden?
Was halten Sie davon, Ihren Festjob in einen unbefristeten Beratungsvertrag umzuwandeln - bei gleichbleibender Bezahlung?
Und was antworten Sie auf diese Frage?
Wann geht's los?

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