Holger E. Dunckel
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Interview mit:

Holger E. Dunckel

http://www.hedunckel.info
Wer sind Sie und was machen Sie?

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Umgang der Menschen mit ihrem Kreativ-Potential. Mein eigener Output als Künstler, Kurator und Theoretiker landet dabei einer Art "Black-Box" (unsere Kultur), um zu weiteren Erkenntnissen zu führen.
Was würden Sie tun, wenn Sie ein Jahr lang nicht für Ihren Lebensunterhalt arbeiten müssten?
Ich kann mir nicht vorstellen etwas anderes getan zu haben oder machen zu wollen ... auch wenn es nicht immer der einfache Weg war oder ist.
Was bedeutet das Internet für Sie?
Das erst seit kurzem, wirklich nutzbare Internet wartet darauf noch sinnvoller genutzt zu werden. Ich habe dazu einige Kommentare bei ZEITonline veröffentlicht: http://community.zeit.de/user/holger-e-dunckel
Wer ist Ihr Lieblingskünstler?
In meiner Jugend wurde ich im Wesentlichen von Andy Warhol und Joseph Beuys inspiriert. An diesen Visionen arbeite ich weiter, sei es mit dem "Erweiterten Kunstbegriff" oder mit zeitgenössischen Interpretationen der Pop-Art.
Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?
Nein.
Wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?
Keinen.
Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?
Im Kino, im TV oder auf den PC ? - Gestern oder Heute ? - Ein guter Film hilft mir dem unausweichlichen "Kreativ-Stress" zu entfliehen.
Was darf niemand in Ihrer Wohnung finden?
Unbehagen.
Welches ist Ihr Lieblingsgetränk?
Wasser, Wein, Whisky und Bier.
Was war Ihre schlimmste Sünde?
Nicht an mich zu glauben.
Welche ist Ihre schlechteste Charaktereigenschaft?
Exzessive Arbeitswut und zu hohe Ansprüche - bis hin zu den kleinsten Details ... auch wenn sich um Details von Mangel an Perfektion handelt.
Was wollten Sie schon immer mal gern gefragt werden?
Verhärtet nicht gerade die Referenzlosigkeit überspannter Phantasien leicht zu Fixen Ideen?
Und was antworten Sie auf diese Frage?
Leere Schuhkartons beherbergen im wesentlichen Luft. Luft, in der der Worte reiner Klang erschwingt: Als Kontrastprogramm zu allen bereits leichtsinnig verdichtet und verschriebenen Gebrauchsanweisungen. Und so sprach das Beispiel aus Albert Einstein, der sich erst einen großen Stapel eben solcher Schuhkartons vorstellte und sich dann die trennenden Wände zwischen den Kartons im Geiste eliminierte.

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