Nadine Rebel
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Interview mit:

Nadine Rebel

http://www.rebel-management-training.de
Wer sind Sie und was machen Sie?

Mein Name ist Nadine Rebel. Ich bin Unternehmensberaterin und kümmere mich um den Außenauftritt von Unternehmen und Einzelpersonen. (www.rebel-management-training.de)
Was würden Sie tun, wenn Sie ein Jahr lang nicht für Ihren Lebensunterhalt arbeiten müssten?
Warscheinlich - ganz ehrlich - das Gleiche, was ich heute tue. Gott sei Dank macht mir meine Arbeit viel Spaß und ich bin mit Leidenschaft dabei (manchmal zu viel!), so dass ich mir bestimmt ein paar mehr Shoppingtrips gönnen würde, aber mit Sicherheit auch einfach (freiwillig) weiterarbeiten würde.
Können Sie einen Witz erzählen?
Nie dann, wenn mich jemand direkt danach fragt!
Was war das Verrückteste, das Sie je getan haben?
Ich machen jeden Tag kleine verrückte Dinge! Hm? Ich habe - ziemlich am Anfang meiner Selbständigkeit - mich über die Kompetenzen eines Auftraggebers bei einer Projektbesprechung hingewgesetzt, was dazu führte, dass der sich neben mir befindende Boss mir dauernd mit dem Fuß ans Schienbein hämmerte, um mir Einhalt zu gebieten. Ich habe meinen Mund dennoch aufgemacht - und wir haben den Projektzuschlag bekommen! Gezittert habe ich innerlich dennoch!
Würden Sie irgendetwas anders machen, wenn Sie Ihr Leben noch mal von vorn beginnen könnten?
Rückblickend: Nein!
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis?
Ein Totaldesaster bei einem wichtigen Vortrag: Zuerst versagt Laptop und Beamer, dann brennt die Birne des Overheads durch, auf dem Flipchart war kein Papier und zu guter Letzt hatten die Techniker es doch noch geschafft (ohne dass ich es bemerkt hatte) meinen Privatlaptop zum Laufen zu bringen, welches dann auf einer riesigen Leinwand die Startseite zeigte, auf der Bilder von mir, meinem Mann und meinen beiden Kindern zu sehen waren, die alle - na ja - sagen wir, alles andere als businesslike waren. Damals wollte ich auf dieser Bühne sterben.
Was würden Sie als König von Deutschland ändern?
Meine Entscheidungen müssten logisch nachvollziehbar sein. Das bedeutet für mich: Geld kann ich nur ausgeben, wenn ich es auch habe. Wenn ich selbst Schulden habe, kann ich nicht großmütig Geld verschenken. Einige Berufssparten würden mehr Gehalt bekommen: Lehrer und Lehrerinnen, Krankenschwestern und -pfleger, Erzieher und Erzieherinnen. Manager, die versagt hätten, würden keine Abfindung und keine Rente bekommen.
Wem würden Sie Ihr letztes Hemd geben?
meinen Kindern!
Welches ist Ihr Lieblingsgetränk?
Aperol Spritz und Wasser in Mengen
Welche ist Ihre schlechteste Charaktereigenschaft?
Ich kann unheimlich verletztend sein, wenn ich will! (kommt - ebenfalls Gott sei Dank - selten vor, aber wenn ich dann etwas sage, dann trifft es mit Sicherheit an der richtigen Stelle!)
Welches Talent vermissen Sie an sich?
Sorglosigkeit
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit dem Austragen der Bild am Sonntag (ich war 13).
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Klamotten - ganz bestimmt!

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