Ahmet Emre Acar
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Interview mit:

Ahmet Emre Acar

http://www.facebook.com/aeacar
Wer sind Sie und was machen Sie?

Berliner mit Ursprung in Istanbul und Hintergrund in Kommunikationswissenschaft. Derzeit berate ich mit meiner eigenen Firma www.ingosu.de Unternehmen in der Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Wir sind design thinker, die anderen dabei helfen, kreative Lösungen zu komplexen Problemen zu finden.
Was bedeutet das Internet für Sie?
Seit der Kindheit bin ich online... noch vor dem WWW zu Zeiten der BBS anfang der neunziger Jahre war ich in dieser vernetzten Welt. Inzwischen findet der Großteil meiner online Arbeit im Internet statt. Meine Daten, meine Dokumente, meine Identität... alles ist im Netz. Ich freu mich auf den Tag, an dem diese digitale Welt sich mit der analogen vermischt.
Was macht Ihnen Angst?
Außer der biologisch einprogrammierten Angst vor dem eigenen Tod habe ich vor nichts Angst. All die Ängste, die andere Menschen quälen, sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Die Situationen, in die man gerät, sind nur Stationen im eigenen Leben.
Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?
Nur die eigene Zerstreuung und gelegentliche Unentschlossenheit in der Vergangenheit. Meine Fehler dahingegen sind Lernerfahrungen. Die bereue ich nicht.
Wenn Sie ein Möbelstück wären, welches wäre es?
Eine bequeme Couch. Jeder braucht eine bequeme Couch. Da passiert viel auf so einer Couch...
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis?
Sich nach einem Tauchgang im Tiefschnee selbst nackt von der Skihütte auszuschliessen. Ach ja, da war man ja noch jung. Da darf man das noch.
Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?
Kickass. Comic Verfilmungen und abstruse Geschichten ziehen mich an.
Wem würden Sie Ihr letztes Hemd geben?
Was ist mit all den anderen Hemden passiert?
...Ich denke meine Freunde wissen, dass ich Ihnen helfe, wenn es darauf ankommt. Jenseits des eigenen Kreises gibt es zuviele Hilfsbedürftige. Da unterstütze ich lieber die Menschen, die sich hauptsächlich in Hilfsorganisationen u.ä. engagieren. Das ist wesentlich effektiver.
Wer war der Held Ihrer Jugend?
Neben dem eigenen Vater waren das wohl Filmfiguren. Indiana Jones zum Beispiel. Vor einiger Zeit gab es eine "Helden der Jugend" Party. Ich hab mich als Marlboro Mann verkleidet. Mit soviel Ironie konnten viele nichts anfangen.
Wenn Sie noch einen Tag zu leben hätten, was würden Sie tun?
Davon muß eigentlich jeder ausgehen und sollte seine Tage entsprechend gestalten. Ich habe aufgehört Dinge zu machen, die mir keinen Spaß bereiten oder mich nicht interessieren. Genau so würde ich auch diesen Tag verbringen. Auf Schlaf würde ich allerdings an dem Tag auf jeden Fall verzichten :)
Was bemerken Sie als Erstes am anderen Geschlecht?
Das Gesicht. Schöne Augen, feine und interessante Gesichtszüge, volle Lippen... am Gesicht kann man sehr viel erkennen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Kind zum ersten Mal mit Schulnoten. Es gab einige Fächer mit denen ich nichts anfangen konnte und um die ich mich nicht bemühen mochte. Da wurde mir klar, dass man für Geld arbeiten muss. Der erste eigene Job war im Hotel - da stand ich an der Bar.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Als Kind für Bücher... und später im richtigen Job für Kleidung.

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